Sommer- und Jubiläumsfest in Merkendorf
Wechselhaftes Wetter konnte die Stimmung beim Sommer- und Jubiläumsfest des Karl-Schütze-Hauses nicht trüben. Kurzerhand wurde die Feier nach drinnen verlegt. Rund 200 Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende, Angehörige und Kooperationspartner kamen zusammen.
Ein Sommerfest findet jedes Jahr in Merkendorf statt - in diesem Jahr feierten die Bewohner*innen und Mitarbeitende jedoch auch das 60-jährige Bestehen. In Merkendorf liegt der Ursprung von HLW: im Jahr 1966 zogen die ersten Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in das alte Gutshaus in Merkendorf ein, das zuvor zur Heranführung von Kindern und Jugendlichen an die Seefahrt genutzt wurde.
Eine der ersten Bewohnerinnen des Hauses lebt heute noch in Merkendorf und war unter den Gästen des Jubiläumsfestes.
Für musikalische Unterhaltung sorgte die Band „UnMöglich“, zu deren Musik getanzt und mitgesungen wurde. Kutschfahrten führten durch Merkendorf und die nähere Umgebung. Hinzu kamen verschiedene Spielangebote für Groß und Klein, darunter Dosenwerfen und Kegeln. Für die Verpflegung gab es Gegrilltes und frische Salate, später wurde Kuchen serviert. Unter den Gästen war auch Neustadts Bürgermeister Mirko Spieckermann.
Unterstützt wurde das Fest auch vom Förderverein für das Karl-Schütze-Haus. Der Verein wurde 1993 von Angehörigen und gesetzlichen Betreuern gegründet und unterstützt die Bewohnerinnen und Bewohner durch Spenden und verschiedene Aktionen. Beim Sommerfest finanzierte er beispielsweise die angebotenen Kutschfahrten. Darüber hinaus ermöglicht der Förderverein unter anderem die Anschaffung therapeutischer Hilfsmittel und Spiele, beteiligt sich an der Gestaltung des Außengeländes und unterstützt Ferienreisen und Ausflüge finanziell.